Nur für euch .... ;O)



Sonntag, Oktober 25

Guten Morgen … Winterzeit ;O)

Wie vermutlich 99,99 % aller Frauen lebe ich mit einer inneren Uhr,
die mich morgens meist noch vor dem Wecker klingeln weckt.
Bei mir steht sie zur Zeit auf 5Uhr, da ich seid mein Sohn in der Berufsausbildung ist, jeden Morgen
noch vor ihm aufstehe, um ein Verschlafen abzuwehren. Jedenfalls bis am 1.November die Probezeit beendet ist.
Wie sich nun eine Uhrumstellung auf meinen inneren Weckdienst auswirkt wird jedem Langschläfer
den Angstschweiß auf die Stirn treiben, allein die Vorstellung schon um halb Fünf an einem Sonntag
Morgen nicht mehr schlafen zu können, dürfte schlimme Zitterattacken hervor rufen.
Bei mir auch !!!
Doch auch Tiere haben diese Problem und wie erklärt man bitte schön einer Katze :
”Gugge mal hier, das ist eine Uhr und die Politiker haben mal entschieden, das wir die den Jahreszeiten
angepasst hin und her stellen. Das heißt morgen steht Frauchen später auf, um zu füttern ….”
Meine vier Räuber fangen spätestens, wenn ich ihnen eine Uhr zeige, an sich wichtigeren Dingen zuzuwenden,
wie das Frauchen anzuschmusen, dem Spielzeug hinterher zu jachtern, einen legger gefüllten Fressnapf
aufsuchen oder einfach herumdrehen und die Augen zudrücken,
denn es ist doch besser vorzuschlafen, die Katze an sich steht ja wieder früh auf !

Als ich heute früh seelig träumend in mein Kopfkissen sabberte schnarchte,
noch nicht planend auch nur eine Sekunde meine warme Schlafstätte aufgeben zu wollen,
ließ mich eine Bewegung direkt neben meinem Kopf aus meinem Traum hochschrecken.
Einen abfedernden Sprung wahrnehmend, ein Ritsche Ratsche der Tapete hörend, setzte ich mich auf
und quatschte auf meinen, noch schlafenden Mann, ein :
” Motte hat da gerade etwas versucht zu fangen. Mach das weg !”
Und tatsächlich patschte die Katze glücklich hinter etwas her, das sich eindeutig hinter dem Kopfende
des Bettes befand wir aber noch nicht sehen konnten. 
Ich saß aufrecht und erklärte, das ich gerade mit einer Spinne beworfen wurde,
was meinen Mann losstürmen ließ die Fliegenklatsche zu organisieren.
Ich sollte dazu eines erwähnen, wir wohnen auf dem Land und wie überall streben die Viecher jetzt zum Überwintern ins Haus, nur das es in der Stadt viel weniger waren, als denn hier mit einem Garten vor der Tür.
Die letzte Woche hatten wir abends schon ein paar Begegnungen der sehr großen und ekelig schwarzen Art,
die mich mal wieder in meine Herbst Panik verfallen ließen, 
den Boden und die Wände mit panischem Blick immer absuchend. 
Die Katze saß mittlerweile an der Seite des Bettes, an der sie das Auftauchen des,
was auch immer, wir hatten es ja noch nicht gesehen, erwartete.
Sie sah sehr goldig aus wie sie aufmerksam mit großen Augen den Kopf in Schieflage den Fluchtweg im Auge behielt.
Mein Mann konnte nichts finden und da unsere Motte zu gern imaginäre Feinde oder Nägel in den Wänden angreift,
wurde mir mitgeteilt: “Das ist nichts, Schatz !”
Ich bin aufgestanden und habe noch einmal untermauert, das ich fest an eine Spinne glaube und nicht vorhabe mit
dieser das Bett zu teilen, wünschte meinem Mann aber eine schöne Restnacht mit seiner neuen Schmusegesellschaft.

Der Kaffee war noch nicht fertig, der Rechner noch nicht ganz warm, als sich leise etwas auf dem Flur bewegte.
Mein Mann linste durch die Tür: “ So, die Spinne wäre dann erledigt. Motte hat sie am Fressnapf gestellt und ihr
den Kopf getätschelt.”,  sprach´s und verschwand wieder in der warmen Mief Kuschelkiste. 
Ich gab mich dem Kaffee und zahlreichen Clips hin, schaute nach New´s, neuen Trailern und beseitigte die Reste,
die ich gestern aufzuräumen keine Lust mehr hatte.

Katzen haben etwas Gutes, Baby, die uns mit einer lebendigen Maus, die wir dann fangen durften, in unserem Vorhaben
das Arbeitszimmer umstellen zu wollen, antrieb und Motte, die nun dafür sorgte, das ich zeitig mit den Resten fertig
werde, um dann mit anderen noch auf mich wartenden Sortieraktionen weiter machen zu können.
Denn durch unseren traurigen Abschied letzte Woche, mussten wir die Wohnung meiner Schwiegeroma räumen und
wegen einer Schrankrettungsmassnahme musste unser Flur auch eine Umstrukturierung über sich ergehen lassen.
Diesen wunderbaren alten Schrank ließ der Opa meines Mannes noch vor dem Krieg in einer Tischlerei anfertigen.
Und glaubt mir einfach, wenn ich sage, das er für den Sperrmüll einfach viel zu schade gewesen wär.
Nun in unserem Flur vor einer sonnengelben Wand steht, toll aufpoliert, seine ganze Pracht entfaltet
und mir ein Lächeln auf die Lippen treibt, denn trotz “altmodisch” wirkt das gute Stück sehr edel
und bereichert unsere Wohnung.
Mein Mann hat mich, nachdem ich den Schrank augehübscht und eingeräumt hatte, fest umarmt.
”Das hätte meiner Oma gefallen, wenn sie es hätte noch sehen können.”
Allerdings habe ich auch noch ein Problemkind, schleppte mir mein Mann doch eine alte Bodenvase an,
die eher einer Ananas, als denn einer Vase ähnelt, unterlegt mit den Worten:
“ Seid ich ein Kind war, stand die bei Oma”
Aber auch hierfür hat sich eine Lösung gefunden, sobald ich die passenden Trockengräser gefunden habe.

Langsam kriecht graue Helligkeit durch meine Fenster, die mir sagt, das es um mich herum langsam auch wach wird.
Eigentlich liebe ich ja diese stillen Momente ganz früh, wenn die Welt noch schläft, aus dem Fenster blickend,
das langsam Aufwachen der Natur und Nachbarn zu beobachten.
Ich brauche diese stille Stunde morgens, in der ich mich ganz in Ruhe mit mir selbst beschäftige …..

Ungemütlich graues Wetter bekämpfe ich mit Kerzen und schönen Filmen ….


Ich wünsche allen einen wunderbaren Sonntag !!!

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liebe Leser waren schon hier ... Danke euch ... rosen