Nur für euch .... ;O)



Donnerstag, November 12

Knowing (Usa 2009)

*Der Film entfaltet sich richtig, wenn man im Vorfeld nicht gut informiert ist*

Kurzinhalt
Caleb Koestler, der allein mit seinem Vater zusammen lebt, ist ein aufgeweckter Junge,
doch mit dem Zettel, den er erhält als eine Zeitkapsel an seiner Schule geöffnet wird,
kann er nicht viel anfangen. Entgegen der Anweisung nimmt Caleb den Zettel,
der vollgeschrieben mit Zahlenreihen ist, mit nach Hause, um ihn noch einmal genauer zu betrachten.
Da sieht ihn sein Vater, der Astrophysiker John Koestler und als dieser nachts wieder einmal
keine Ruhe findet, fängt er an sich mit den Zahlen zu beschäftigen und findet Erschreckendes ....

Offizielle Website zum Film

Einerseit´s wurde der Film zerrissen und andersherum wieder gelobt.
Uns hat er gefesselt !
Allerdings gibt es einen Schwachpunkt in diesem Genre Mix, das sind die fehlenden Erklärungen.
So spielt für kurze Zeit ein biblisches Bild eine gewichtige Rolle, aber die Zeit kurz auf die
Bedeutung einzugehen, nimmt sich der Regisseur nicht.
Ich habe mich gerade als Jugendliche viel mit der Thematik auseinander gesetzt
und erkannte dadurch auf den ersten Blick worauf es hinauslaufen wird.
Allerdings kommt es spät im Film und das Ende habe ich SO auch nicht vorhergesehen.
Der Film spielt auch mit typischen Problematiken, wie der Vater Sohn Beziehung :
"Du arbeitest zu viel und vergisst mich dauernd" Was mir Kinder in amerikanischen Filmen immer
etwas unsympathisch macht. Ich kenne keinen 9jährigen, dem man nicht vernünftig erklären kann,
was Arbeit bedeutet und das man sich nicht alles im Leben aussuchen kann.
Zudem hier eigentlich ein sehr liebevolles Verhältnis zwischen den beiden gezeigt wird.

Für mich ist der Film sehenswert wegen einer Erzählstruktur, die nicht so stereotyp daherkommt
wie 95% aller Filme aus Hollywood, die die Zuschauer mit kaum vorhandenen Storys langweilen
und nur noch von visuellen Effekten leben.
In Knowing dürfen die Schauspieler zeigen was sie können allen voran Nicolas Cage,
der einen Charakter spielt, den er entwickeln darf. Innere Zerrissenheit, Trauer, Liebe zum Sohn
und das Zurechtschieben von Prioritäten seine Rolle ist vielschichtig.
Und er spielt sie so intensiv, das ich nicht mehr über sein Lifting und die Haarfarbe nachdachte.
Warum ich das so betone ?
Es war im "Vermächtnis des geheimnisvollen Buches" eher so, das ich große Probleme mit seiner Optik hatte
und mich davon weder die schwache Fortsetzung, noch sein Schauspiel sonderlich ablenken konnten.
Das ist in Knowing anders Nicolas hat mich gefangen genommen und ich fieberte mit ihm mit.

Über die Special Effects habe ich tatsächlich auch nichts Positives lesen können,
also bin ich zu dämlich und punkt, denn die Stelle mit dem Flugzeug beispielsweise habe ich noch einmal
zurückgespult und auch das Ende fand ich überwältigend.
Vielleicht sind kleine Marotten da, aber die habe ich wohl nicht so wahrgenommen.
Spricht meines Erachtens für den Film ;o)

Fazit
Natürlich kann ich meinen Geschmack nicht auf andere projizieren, aber ich empfehle diesen Film uneingeschränkt !
Man sollte sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen und vielleicht wirklich ohne Sichtung von Trailern
oder jeglichen anderen Informationen rangehen.
Wir haben es so gemacht und dadurch hat sich alles richtig entfaltet !
Vor allen Dingen der Spannungsaufbau hat mich gefesselt.
Vielleicht wußten die Kritiker, die den Film langweilig fanden einfach zuviel im Vorfeld ?!?!



1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mella
du bist spitze

und sehr aktuell..... die Vertretung von Mumbaiexpert.....

bussi

betty

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liebe Leser waren schon hier ... Danke euch ... rosen